
Preistrends nutzen
Mit Termingeschäften nutzen Managed Futures über alle Anlagemöglichkeiten hinweg Preisbewegungen auf den globalen Märkten aus. Sie profitieren sowohl von positiven als auch negativen Preistrends. Diese können durch neue Marktinformationen, Veränderungen des ökonomischen Umfelds oder sogar nicht greifbare Faktoren wie Stimmungsumschwünge ausgelöst werden. Je signifikanter Wirtschaftsveränderungen sind, desto gleichgerichteter verhalten sich Investoren und desto ausgeprägter und profitabler sind die daraus resultierenden Trends. Hinter dieser Philosophie steht der Anspruch, in jeder Marktlage Gewinne zu erwirtschaften. Fehlen ausgeprägte Trends gänzlich, so haben es Managed-Futures-Strategien allerdings deutlich schwerer, Gewinne zu erzielen.
Höhere Gewinne bei fallenden Märkten möglich
Managed Futures wenden zumeist Trendfolgestrategien an, die insbesondere von starken Auf- und Abwärtsbewegungen des Marktes profitieren. Die höchsten Renditen können sie in den besten bzw. schlechtesten Aktienmonaten erzielen, wobei sie erst in Märkte long bzw. short gehen, die bereits eine klare Trendwende aufweisen. Setzt sich der Trend dann fort, erzielen sie Gewinne. Negative Trends sind gewöhnlich stärker ausgeprägt als positive,so dass sich in derartigen Phasen die besten Gewinnmöglichkeiten ergeben. Ändert sich der Trend allerdings abrupt, können Managed Futures nicht sofort mitziehen, sondern realisieren erst einmal Verluste. Hier greift dann für gewöhnlich das dem Investmentprozess zugrunde liegende Risikomanagement.
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