
Managed Futures als Beimischung in einem traditionellen Portfolio
Managed Futures weisen in der Regel eine niedrige Korrelation zu traditionellen Anlageformen auf. Dies hängt damit zusammen, dass sie nicht nur von den Aufwärts-, sondern auch von den Abwärtsbewegungen der zugrunde liegenden Vermögenswerte profitieren können. Gleichzeitig decken sie ein breites Spektrum von Kontrakten auf Waren und Rohstoffe sowie Finanzinstrumente ab. Daher können sie in Zeiten steigender Volatilitäten und Krisen an den Finanzmärkten im Anleger-Portfolio, das sich aus klassischen Investments zusammensetzt, nützlich sein und dieses stabilisieren.
Voraussetzung ist, dass fundamentale Rahmenbedingungen wie zum Beispiel eine ausreichende Liquidität vorhanden sind und keine Marktinterventionen stattfinden. Fallen etwa die Aktienkurse und steigt die Rendite von Managed Futures gleichermaßen, kann die Gesamtrendite des Portfolios auf einem ausgeglichenen Niveau gehalten werden.
Nachgewiesener Erfolg
1983 Dr. J. Lintner von der Harvard Universität liefert den ersten Beweis zur potenziellen Verbesserung des Risiko-/Ertragsverhältnisses eines Aktien-und Anleihen-Portfolios infolge der Beimischung von Managed Futures.
1986 Morton S. Baratz und Warren Eresian weisen nach, dass der Ertrag eines Aktien- und Anleihen-Portfolios durch die Beimischung von Terminmarktanlagen in Höhe von 20% bei gleichbleibendem Risiko erheblich verbessert werden kann.
1998 Eine im Auftrag der AIMA (Alternative Investment Management Association) veröffentlichte und 2000/2002 aktualisierte Studie von Schneeweis, Professor für Finanzwissenschaften (Universität Massachusetts), hat diese Erkenntnisse bestätigt.
Schnelle Erholung nach Verlustphasen
Managed Futures durchlaufen immer wieder Phasen, in denen sie Verluste generieren – beispielsweise durch abrupte Trendwenden, auf die sie nicht sofort reagieren können. In der Regel weisen sie allerdings schneller wieder positive Renditen auf als etwa Aktien.
Falsche Trendsignale
Die Positionen des Managed-Futures-Händlers können sich aufgrund von unvorhersehbaren Marktereignissen in die falsche Richtung bewegen. Auf diese Weise werden sogenannte Trendfelhsignale ausgelöst. In der Regel grenzen Händler solche falschen Trends schnell ein und schließen die Positionen mit geringen Verlusten.