
Unter alternativen Investments versteht man verschiedene Anlageformen, die nur eine geringe Korrelation (Abhängigkeit) zu den traditionellen Aktien- und Anleihemärkten aufweisen. Sie können sowohl von steigenden als auch von fallenden Märkten profitieren. Sie verbessern das Risiko-/Ertragsverhältnis eines Portfolios und ergänzen damit traditionelle Anlageformen ideal.
"Hedgefonds-Strategien" bzw. "Hedgefonds" werden allgemein unter dem Begriff der "Alternative Investments" zusammengefasst. Weitere Details zu diesen Anlageformen entnehmen Sie bitte "Was versteht man unter dem Begriff "Alternative Investments"?
Der Begriff "Futures" bezeichnet einen Terminkontrakt (Futures-Kontrakt). Ein Terminkontrakt ist eine standardisierte Vereinbarung zum Kauf oder Verkauf einer festgesetzten Menge eines Finanzinstrumentes (Finanzterminkontrakt) oder einer Ware (Warenterminkontrakt) zu einem festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft. Der Preis wird an einer Terminbörse bestimmt.
Unter "Managed Futures" versteht man eine professionelle, vielfach globale und systematische Handelsstrategie unter Nutzung von Terminkontrakten sowohl mit Short- als auch mit Long-Positionen. "Managed Futures" ist eine von mehreren Anlagestrategien, die den "Alternative Investments" zugeordnet wird.
Der Handel von alternativen Investments findet hauptsächlich an den internationalen Interbankdevisen- und Terminmärkten sowie den weltweiten Kapitalmärkten statt. Diese Märkte zählen zu den umsatzstärksten und liquidesten Märkten der Welt. Im Wesentlichen wird dort in folgenden Marktsegmenten gehandelt:
Optionen und Futures erfordern einen im Vergleich zum Direkterwerb eines Basiswertes geringeren Kapitaleinsatz. Dies hat zur Folge, dass die prozentualen (d.h. auf den Kapitaleinsatz bezogen) Änderungen in der Regel höher ausfallen als die prozentualen Veränderungen des Basiswertes. Der Wert einer Terminmarktposition partizipiert deshalb überproportional an Kursgewinnen/-verlusten des Basiswertes. Dieser Effekt wird "Hebelwirkung" oder auch "Leverage" genannt.
"Volatilität" ist ein Maß für die Schwankungsbreite eines Finanzinstrumentes bezogen auf seinen Basiswert während eines bestimmten Zeitraumes. Sie wird häufig auch als Kurs- oder Preisschwankung verwendet. Üblicherweise wird die Volatilität als Standardabweichung berechnet und drückt das zugrunde liegende Risiko eines Finanzinstrumentes aus.
"Korrelation" drückt den Zusammenhang bzw. die Abhängigkeit zweier Dinge (beispielsweise Märkte oder Indizes) aus. Sie wird anhand des sogenannten Korrelationskoeffizienten berechnet und liegt als Wert zwischen "-1" und "+1", wobei "-1" für eine entgegengesetzte Abhängigkeit und "+1" für eine lineare Abhängigkeit steht. Bei einem Wert von "0" besteht kein statistischer Zusammenhang.